Der Heise-Verlag berichtet: "Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat vor einem Schlechtreden des geplanten, aber sehr umstrittenen Freihandelsabkommens der USA mit der EU (TTIP) gewarnt. Länder wie China müssten sich dann automatisch auf die hohen Rechts- und Umweltschutzstandards zubewegen, die für die geplante größte Freihandelszone der Welt gelten sollen. "Wir sind uns einig, dass wir mehr Transparenz schaffen müssen", sagte Gabriel. Aber es könnten auch neue, vorbildhafte Standards für den Welthandel entstehen, etwa für den Umweltschutz. Durch den Wegfall von Zöllen und anderen Handelshemmnissen soll es zudem mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze geben. Angesichts der schon geltenden hohen Rechtsstandards in beiden Wirtschaftsräumen sei ein besonderer Investorenschutz eigentlich nicht nötig, lt. Gabriel."
Ja klar Besserer Umweltschutz und höhere soziale Absicherungen werden mit TTIP natürlich äusserst glaubwürdig zustande kommen, wenn bislang ausschliesslich Konzernlobbyisten über dieses Abkommen verhandelten - und Umweltverbände sowie Gewerkschaften sogar ein Verbot bekamen, als sie sich den Vertragstext nur einmal anschauen wollten.
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