Freitag, 31. Oktober 2014

USA - Faktisch Pleite und berichtet wird dies von "N-TV"

Hallo !!! Was ist denn hier loooooooos ??
Herr Demmel seines Zeichens Chefredakteur wird sich warm anziehen müssen, denn sowas in einem Mainstream-Online-Newsportal zu berichten zeugt von Courage ;-)
N-TV gehört der RTL-Group an.

Hier nun der Bericht:

US-Schulden wachsen ungebremstDollar wird zum Problem

Ein Gastbeitrag von Martin Mack und Herwig Weise
Der Dollar hat spürbar aufgewertet. Da die amerikanische Schuldenorgie aber ungehemmt weitergeht, dürfte der Greenback absehbar unter Druck geraten. Denn in den USA werden Schulden mit der Druckerpresse beglichen.
Im Vergleich zu Europa stehen die USA zurzeit blendend da – zumindest auf den ersten Blick. Nach offiziellen Verlautbarungen wächst die Wirtschaft im laufenden Jahr um voraussichtlich knapp drei Prozent, die Arbeitslosenquote ist in den Bereich von sechs Prozent gesunken und die amerikanische Notenbank Fed ist willens, ihre ultralockere Geldpolitik nach fast genau sechs Jahren Nullzins-Politik und Gelddrucken zu straffen. All das macht den Dollar kurzfristig attraktiv. Seit Mai hat er gegenüber dem Euro rund neun Prozent aufgewertet.
Offenbar spricht einiges für den Dollar. Doch ein ernsthafter Blick auf den Zustand der US-Finanzen relativiert vieles – insbesondere das stets vorgetragene Mantra, der Dollar wäre ein sicherer Hafen. Es ist gerade einmal ein Jahr her, da drohte den USA eine technische Zahlungsunfähigkeit. Die Schuldenobergrenze, die seit Krisenbeginn im Jahr 2007 um 7429 Milliarden Dollar angehoben wurde, war wieder mal erreicht. Die Vereinigten Staaten sahen sich mit einem 14-tägigen Government Shutdown konfrontiert. Erst in letzter Sekunde einigten sich die Parteien im US-Kongress und beschlossen, die leidige Schuldenobergrenze, die die Schulden sowieso nicht begrenzen konnte, einfach zu "suspendieren"!
Martin Mack und Herwig Weise verantworten gemeinsam den antizyklisch investierenden Aktienfonds M&W Capital sowie den vermögensverwaltenden Mischfonds M&W Privat.
Martin Mack und Herwig Weise verantworten gemeinsam den antizyklisch investierenden Aktienfonds M&W Capital sowie den vermögensverwaltenden Mischfonds M&W Privat.(Foto: Bodo Dretzke / Mack & Weise)
Die Obama-Administration verlor die letzten verbliebenen Skrupel und produzierte – Schuldenkrise hin oder her - seit dem 16. Oktober 2013 bis Mitte Oktober 2014 unglaubliche 1152 Milliarden Dollar neue Schulden. Bleibt das Tempo unverändert, könnte die US-Verschuldung noch in diesem Jahr die 18 Billionen-Dollar-Schallmauer durchbrechen. Damit wird sich auch die Verschuldungsquote trotz aller Wachstumsverheißungen weiter verfestigen. Obwohl die USA seit Monaten eine sinkende Arbeitslosenquote verkündigen, zeichnet ein und derselbe Arbeitsmarkt-Bericht ein völlig anderes Bild vom Zustand der US-Wirtschaft: Rund 102 Millionen Amerikaner - und damit 41 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung - erzielen kein Erwerbseinkommen mehr. Die USA müssen das Paradies sein.

Exponentielles Schulden-Wachstum

Zwischen 1976 und 2001 haben noch fünf US-Präsidenten gemeinsam 25 Jahre benötigt, um 5000 Milliarden Dollar Schulden zu machen. George W. Busch genügten gerade einmal acht Jahre um dasselbe Ergebnis vorzuweisen. Dessen Amtsnachfolger Obama hingegen brauchte nicht einmal mehr volle vier Jahre, um ebenfalls 5000 Milliarden Dollar Miese aufzutürmen. Damit hat das amerikanische Schuldenwachstum eine (nicht aufrecht erhaltbare) exponentielle Beschleunigung erfahren. Die amerikanischen Staatsschulden werden gemäß der jüngsten Prognose des Congressional Budget Office (CBO) in den kommenden Jahren noch "signifikant" weiter wachsen. Da bekommt das Versprechen: "In god we trust", das die Dollarnoten ziert, eine ganz neue Bedeutung.
Dieser hemmungslose Schuldenwahn bleibt nicht ohne Konsequenzen. Immer mehr Staaten misstrauen dem Zahlungsversprechen der USA. Zwar können die Vereinigten Staaten dank ihrer (elektronischen) Druckerpresse unbegrenzt viele Dollar drucken und damit jeden noch so aberwitzigen Schuldenberg theoretisch zurückzahlen. Mit Blick auf die beispiellose Geldvermehrung in den USA kann es aber kaum verwundern, dass insbesondere China zunehmend das Interesse verliert, den Amerikanern immer neue Kredite zu gewähren. Seit mehr als einem Jahr hält der größte Auslandsgläubiger der Vereinigten Staaten seine US-Staatsschulden-Investments nahezu konstant. Gleichzeitig reduzierte die Volksrepublik im dritten Quartal 2014 ihre Währungsreserven um 60 Milliarden auf 3890 Milliarden Dollar. So stark war der Rückgang noch nie in einem einzelnen Quartal.

Fed ist größter Gläubiger des Staates

Mit 2455 Milliarden Dollar schuldet der amerikanische Staat mittlerweile das meiste Geld der eigenen Notenbank. Diese rigorose Finanzierung des Staates durch die heimische Druckerpresse sorgte unter anderem mit dafür, dass sich die Bilanzsumme der Fed in den zurückliegenden Jahren von 900 Milliarden Dollar vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 auf nunmehr knapp 4500 Milliarden Dollar aufblähte.
Zwar hilft das Drucken von Geld kurzfristig staatliche Haushaltslöcher zu stopfen, langfristig schafft es aber ernsthafte Probleme. Schließlich werden immer weniger Gläubiger außerhalb der Vereinigten Staaten bereit sein, den USA Geld zu leihen, wenn die Rückzahlung reale Verluste garantiert. Zurzeit schulden die Vereinigten Staaten dem Ausland bereits rund 6000 Milliarden Dollar. Schon heute ist klar, dass die auf bedingungslosen Konsum und Kredit setzenden USA nicht die Fähigkeit haben (werden), ihre Schulden jemals auf „normalem Wege“ zurückzahlen. Dass jemals überhaupt ein Wille bestand, darf bezweifelt werden. Erklärte doch der Ex-Fed-Chef Ben Bernanke 2002, wie die USA ihre Schulden zu bezahlen gedenken: "Die US-Regierung verfügt über eine Technologie, genannt Druckerpresse, die es ihr gestattet, ohne Kosten so viele US-Dollar zu produzieren, wie sie will."
Eigentlich müssen die Zinsen steigen, um die Attraktivität des Dollars zu erhöhen. Das wiederum kann sich der hoch verschuldete Staat nicht leisten, engt doch die stetig wachsende Staatsverschuldung den Spielraum der Regierung immer weiter ein. Zwar wird seitens der Mainstream-Ökonomen gerne die Wirtschaftsleistung eines Staates betrachtet, um dessen Solvenz zu beurteilen. Doch bezahlt kein noch so großes oder kleines Bruttoinlandsprodukt (BIP) irgendwelche Schulden. Diese werden ausschließlich über Steuereinnahmen des Staates finanziert.
Im jüngst abgelaufenen Fiskaljahr 2014 konnten die USA ihre Steuereinnahmen zwar auf rund 3000 Milliarden Dollar steigern. Doch diese stehen der amerikanischen Regierung nicht in voller Höhe zur Verfügung. Rund ein Drittel der Steuereinnahmen entfällt auf sofort wieder abfließende Renten- und Sozialversicherungseinnahmen, die für Zinszahlungen - gesetzlich geregelt - nicht verwendet werden dürfen. Unter dem Strich mussten die Vereinigten Staaten im letzten Fiskaljahr rund 22 Prozent der tatsächlich frei verfügbaren Steuereinnahmen für den Schuldendienst verwenden. In seiner Prognose bis 2024 geht das Budgetbüro des US-Kongresses (CBO) davon aus, dass sich das US-Zinsniveau in absehbarer Zeit wieder auf 3,75 Prozent normalisiert. Dies entspricht auch dem erklärten Ziel der Fed. Erstaunlicherweise erfahren Staatseinnahmen in der Prognose aber keine positive Steigerung. Auf Basis der aktuellen Zahlen bedeutet dies, dass bereits 2017 rund ein Drittel der frei verfügbaren Steuereinnahmen durch den Schuldendienst fest gebunden wären.

Wirkung lässt nach

In den USA wird die Schuldenentwicklung immer bedrohlicher. Das hängt auch damit zusammen, dass jeder neue Schuldendollar immer weniger stimulierend auf die Wirtschaft wirkt. Von 1970 bis 1983 sorgte laut Fed ein Dollar Neuverschuldung noch für 0,69 Dollar Wirtschaftswachstum. Zwischen 1999 und 2013 schrumpfte der Stimulus-Beitrag auf nur noch 17 US-Cent. Es ist deutlich sichtbar, dass die kreditabhängige Wirtschaft über die Zufuhr von noch mehr Kredit im wahrsten Sinne zu Tode kreditiert wird.
Letztlich steuern die USA auf eine finanzielle Katastrophe zu, und müssen, um diese nicht sofort eintreten zu lassen, das Verschuldungstempo immer weiter erhöhen. Darunter wird der Dollar absehbar leiden – und mit ihm auch jenes Dollar-zentrierte Kreditgeldsystem, welches die USA im Zuge ihrer Bankrotterklärung im August 1971 ausgerufen haben. "Der Dollar ist unsereWährung, aber euer Problem", versicherte seinerzeit der damalige Finanzminister J. Connally der Welt. Heute ist der Dollar ein Problem für alle – für die Welt und für die USA                           

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 www.mack-weise.de 
Quelle: n-tv.de

Mittwoch, 29. Oktober 2014

CREAM-BASSIST JACK BRUCE: TOT MIT 71 JAHREN

Mit "Sunshine Of Your Love" schrieb er Musikgeschichte. Nun erlag der Bassist, Sänger und Komponist einem Leberleiden.

Jack Bruce ist tot. Auf der Website des schottischen Musikers schrieb seine Familie: 

“Mit großer Trauer verkünden wir, dass unser geliebter Jack - Ehemann, Vater, Großvater und Legende - gestorben ist. Die Welt der Musik ist ärmer ohne ihn, aber er wird durch seine Musik und in unseren Herzen für immer weiterleben.”

Bruce hatte 1966 zusammen mit dem Gitarristen Eric Clapton und dem Schlagzeuger Ginger Baker die Supergroup Cream gegründet. In der nur zweijährigen Bandgeschichte verkaufte das Trio rund 35 Millionen Platten. Bruce schrieb und sang einen Großteil der Cream-Hits, darunter “Sunshine Of Your Love” und “I Feel Free”, und auch Jimi Hendrix, David Bowie und Ella Fitzgerald coverten seine Songs.

Foto:Getty Images
Jack Bruce, 14.5.1943 - 25.10.2014

Vor Cream spielte Jack Bruce unter anderem in Alexis Korner’s Blues Inc., der Graham Bond Organisation und mit John Mayall’s Bluesbreakers. Nach Auflösung von Cream veröffentlichte er Solo-Platten, arbeitete mit Musikern wie Frank Zappa und Lou Reed zusammen und war Mitglied von Ringo Starrs All-Starr-Band.

Cream standen 2005 das letzte Mal gemeinsam auf der Bühne, doch die Reunion war nur von kurzer Dauer: die Streitigkeiten zwischen den Musikern, die immer auch Teil der kreativen, explosiven Dynamik der Gruppe waren, schienen unüberbrückbar. 2007 schrieb Eric Clapton in seiner Autobiografie: "Wir litten unter der Unfähigkeit, uns zu vertragen."

2003 wurde bei Jack Bruce, der Ende der 70er Jahre mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte, Leberkrebs diagnostiziert. Von der folgenden Lebertransplantation erholte er sich nur schleppend, trat aber ab 2004 wieder auf. Am Samstag nun starb er im Alter von 71 Jahren seinem Leberleiden.
Quelle:http://www.musikexpress.de

Dienstag, 28. Oktober 2014

SPD Scheffe Gabriel wirbt mal wieder für TTIP

Der Heise-Verlag berichtet: "Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat vor einem Schlechtreden des geplanten, aber sehr umstrittenen Freihandelsabkommens der USA mit der EU (TTIP) gewarnt. Länder wie China müssten sich dann automatisch auf die hohen Rechts- und Umweltschutzstandards zubewegen, die für die geplante größte Freihandelszone der Welt gelten sollen. "Wir sind uns einig, dass wir mehr Transparenz schaffen müssen", sagte Gabriel. Aber es könnten auch neue, vorbildhafte Standards für den Welthandel entstehen, etwa für den Umweltschutz. Durch den Wegfall von Zöllen und anderen Handelshemmnissen soll es zudem mehr Wachstum und neue Arbeitsplätze geben. Angesichts der schon geltenden hohen Rechtsstandards in beiden Wirtschaftsräumen sei ein besonderer Investorenschutz eigentlich nicht nötig, lt. Gabriel."

Ja klar  http://www.corsafan.de/forum/images/smilies/laugh.gif Besserer Umweltschutz und höhere soziale Absicherungen werden mit TTIP natürlich äusserst glaubwürdig zustande kommen, wenn bislang ausschliesslich Konzernlobbyisten über dieses Abkommen verhandelten - und Umweltverbände sowie Gewerkschaften sogar ein Verbot bekamen, als sie sich den Vertragstext nur einmal anschauen wollten.

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!


Ruhe in Frieden - Siegfried Lenz

Siegfried Lenz (* 17. März 1926 in LyckOstpreußen; † 7. Oktober 2014 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. 


Als Lenz’ wichtigstes Werk gilt der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman Deutschstunde (1968) über die Zeit des Nationalsozialismus und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff. Auch seine erste Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Jahr 1951, So zärtlich war Suleyken, wurde aufgrund seiner neuartigen Erzählweise und der Verwendung des masurischen Dialekts sehr erfolgreich.

Quelle: Wikipedia


Dienstag, 21. Oktober 2014

Mediziner in Polen haben es geschafft - Querschnittsgelähmter Mann kann wieder auf seinen Beinen stehen.

Dank einer revolutionären Zelltherapie kann ein einst gelähmter Mann wieder laufen: Bei der Behandlung in Polen wurden dem Bulgaren Darek Fidyka mit Unterstützung britischer Forscher Nervenzellen aus der Nase ins verletzte Rückgrat eingesetzt, wie das Fachjournal "Cell Transplantation" am Dienstag berichtete. Einer der beteiligten britischen Wissenschaftler nannte den Erfolg "beeindruckender als ein Mond-Spaziergang".

REM

Die Altmeister des Hardrock gehen nochmal auf Deutschlandtour - DEEP PURPLE -

November 28. 2015 Stuttgart Schleyerhalle und die Cannstatter Erde bebt :-) !

Dieses musikalische Rock Event werde ich mir nicht entgehen lassen, wer weis schon wie lange die Oldboys des Hardrock noch den Tourstress mitmachen wollen.

Deep Purple im November 2015 auf Deutschlandtour

Deutschlandtour d.h. nicht nur in Stuttgart sondern quer durch Germany geht ihre Tour mit den Stationen :

 3.11.15 Oberhausen, König-Pilsener- ARENA
14.11.15 Magdeburg, GETEC Arena
16.11.15 Rostock, Stadthalle 
17.11.15 Leipzig, Arena
18.11.15 Hannover, Swiss Life Hall
20.11.15 Trier, Arena
21.11.15 Nürnberg, Arena
23.11.15 Hamburg, O2 World 
24.11.15 Berlin, Max-Schmeling-Halle
26.11.15 München, Olympiahalle 
27.11.15 Frankfurt, Festhalle
28.11.15 Stuttgart, Hanns-Martin- Schleyerhalle 

Lets rock 

REM

Dirigenten Nachwuchs

Maestro Herbert von Karajan hätte seine wahre Freude 


REM

Rede des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, auf der 69. UNO-Generalversammlung, New York, 27. September 2014

Lesenswert wie ich finde, daher nachfolgend die Übersetzung der Rede hier auf Ungehobelt 


Geehrter Herr Vorsitzender!

Damen und Herren!

Heute zeichnet sich immer stärker der Widerspruch zwischen der Erfordernis von kollektiven, partnerschaftlichen Handlungen im Interesse der Ausarbeitung von adäquaten Antworten auf für alle gemeinsame Herausforderungen und dem Streben mehrerer Staaten nach Vorherrschaft und nach einer Wiedergeburt des archaischen Blockdenkens ab, welches auf Kasernendisziplin und der unzulänglichen Logik „meine eigenen – die anderen“ basiert.

Die westliche Allianz mit der USA an der Spitze tritt als Kämpferin für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte innerhalb einzelner Länder auf, agiert jedoch in der internationalen Arena von den genau entgegengesetzten Positionen aus, verwirft das in der UN-Charta festgelegte demokratische Prinzip der souveränen Gleichheit der Staaten und versucht, für alle zu entscheiden, was gut und was schlecht ist.

Washington deklarierte offen sein Recht auf den einseitigen Einsatz von militärischer Stärke wo auch immer für die Verteidigung der eigenen Interessen. Militärische Interventionen wurden zur Norm und zwar trotz der Tatsache, dass alle in den letzten Jahren von den USA unternommenen Gewaltoperationen jammervoll endeten.

Der Festigkeit des internationalen Systems wurden heftige Schläge erteilt: die NATO-Bombardements Jugoslawiens, der Einmarsch im Irak, der Überfall auf Libyen, der Misserfolg in Afghanistan. Nur dank intensiver diplomatischer Bemühungen wurde eine Aggression gegen Syrien im Jahr 2013 verhindert. Unwillkürlich drängt sich das Gefühl auf, dass das Ziel der verschiedenen „Farbrevolutionen“ und anderer Projekte zum Sturz von unbequemen Regimen die Provozierung von Chaos und Instabilität ist.

Jetzt wurde die Ukraine das Opfer einer solchen Politik. Die dortige Situation brachte die existierenden tiefgehenden Systemmängel der bestehenden Architektur im Euro-Atlantik-Raum zum Vorschein. Der Westen schlug den Kurs auf eine „vertikale Strukturierung der Menschheit“ nach seinen eigenen, durchaus nicht harmlosen Standards ein. Nachdem sie den Sieg im Kalten Krieg und den Beginn des sogenannten „Endes der Geschichte“ erklärt hatten, richteten sich die USA und die Europäische Union auf die Ausweitung des sich unter ihrer Kontrolle befindlichen geopolitischen Raums aus, ohne dabei auf die Ausgewogenheit der legitimen Interessen aller Völker Europas zu achten. Die westlichen Partner reagierten nicht auf unsere zahlreichen Warnungen bezüglich der Unzulässigkeit der Verletzung der Prinzipien der UN-Charta und der Schlussakte von Helsinki und wichen jedes Mal der ernsthaften gemeinsamen Arbeit zur Schaffung eines einheitlichen Raums für gleiche und unteilbare Sicherheit und Zusammenarbeit vom Atlantik bis zum Pazifik aus. Abgelehnt wurde der russische Vorschlag zur Ausarbeitung eines Europäischen Sicherheitsvertrags. Man sagte uns direkt, dass juridisch verpflichtende Sicherheitsgarantien nur Mitglieder der Nordatlantikallianz haben können, welche sich damals trotz der früher gegebenen gegenteiligen Versprechungen weiterhin gegen Osten bewegte. Der augenblickliche Übergang der NATO zu feindlicher Rhetorik, zur Beendigung der Zusammenarbeit mit Russland sogar zulasten der eigenen Interessen des Westens, zum ergänzenden Ausbau der militärischen Infrastruktur an den russischen Grenzen entblößte die Unfähigkeit der Allianz, ihren zur Zeit des Kalten Krieges zugrunde gelegten genetischen Code zu ändern.

Die USA und die Europäische Union unterstützten den Staatsstreich in der Ukraine und begannen, vorbehaltlos alle Handlungen der selbsternannten Kiewer Machthaber zu rechtfertigen, welche Kurs nahmen auf die gewaltsame Unterdrückung jenes Teils des ukrainischen Volkes, welcher die Versuche zurückwies, dem ganzen Land eine verfassungswidrige Ordnung aufzudrängen, und die eigenen Rechte auf Muttersprache, Kultur und Geschichte verteidigen wollte. Gerade dieser aggressive Angriff auf diese Rechte veranlasste die Bevölkerung der Krim, ihr eigenes Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen und eine Wahl zugunsten der Selbstbestimmung zu treffen. Das war eine absolut freie Wahl, was auch immer diejenigen ersinnen, welche in erster Linie die Schuld für den inneren Konflikt in der Ukraine tragen.

Versuche, die Wahrheit zu verdrehen und Fakten hinter haltlosen Anschuldigungen zu verbergen, wurden in allen Etappen der Ukrainekrise unternommen. Nichts getan wird für die Ausforschung und Bestrafung der Schuldigen an den blutigen Februarereignissen auf dem Maidan, am Massentod von Menschen in Odessa, Mariupol und anderen Gebieten der Ukraine. Bewusst werden die Ausmaße der schrecklichen humanitären Katastrophe verkleinert, welche durch die Handlungen der ukrainischen Sicherheitskräfte im Südosten der Ukraine ausgelöst wurde. Vor einigen Tagen kamen neue erschreckende Tatsachen zum Vorschein, als in der Nähe von Donezk Massengräber entdeckt wurden. Trotz der UNO-Sicherheitsratsresolution 2166 wird die Durchführung einer sorgfältigen und unabhängigen Untersuchung der Umstände für den Absturz des malaysischen Passagierflugzeugs über ukrainischem Territorium verzögert. Die Schuldigen für alle diese Verbrechen müssen gefunden und dem Gericht übergeben werden. Andernfalls kann man nur schwer eine nationale Aussöhnung in der Ukraine erwarten.

Russland ist aufrichtig an der Wiederherstellung des Friedens im Nachbarland interessiert und das müssen alle verstehen, die wenigstens ein bisschen über die Geschichte der tiefgehenden brüderlichen Beziehungen zwischen den beiden Völkern Bescheid wissen. Der Weg für eine politische Beilegung ist bekannt: noch im April dieses Jahres verpflichtete sich Kiew in der Genfer Erklärung Russlands, der Ukraine, der USA und der EU zum unverzüglichen Beginn eines breiten gesamtnationalen Dialogs unter Teilnahme aller Regionen und politischen Kräfte der Ukraine mit dem Ziel einer Verfassungsreform. Die Umsetzung dieser Verpflichtung würde allen Ukrainern ermöglichen, eine Übereinkunft darüber zu treffen, wie man in Entsprechung mit den eigenen Traditionen und der eigenen Kultur leben kann, und würde es der Ukraine ermöglichen, zu der für sie organischen Rolle eines Bindeglieds zwischen verschiedenen Teilen des europäischen Raums zurückzukehren, was zweifellos die Beibehaltung und Achtung ihres blockfreien, neutralen Status durch alle voraussetzt. Wir sind überzeugt, dass bei gutem Willen und bei Ablehnung der Unterstützung der „Kriegspartei“ in Kiew, welche das ukrainische Volk in den Abgrund einer nationalen Katastrophe zu stürzen versucht, ein Ausweg aus der Krise durchaus erreichbar ist.

Der Weg zu ihrer Überwindung wurde geöffnet durch die Erreichung eines Waffenstillstandsabkommens im Südosten der Ukraine auf Basis der Initiativen der Präsidenten Petro Poroschenko und Wladimir Putin. Unter Teilnahme von Vertretern Kiews, Donezks, Lugansks, der OSZE und Russlands werden praktische Maßnahmen zur konsequenten Verwirklichung dieser Vereinbarungen ausgearbeitet, darunter die Trennung der Konfliktparteien, der Abzug von schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte und der Volksmilizen und die Einrichtung eines Monitorings durch die OSZE. Russland ist bereit, weiterhin aktiv bei der Weiterentwicklung der politischen Beilegung zu helfen, und zwar sowohl im Rahmen des sich gut bewährt habenden Minsker Prozesses als auch in anderen Formaten. Aber es muss völlig klar sein, dass wir das für den Frieden, die Ruhe und das Wohlergehen des ukrainischen Volkes tun, und nicht, um irgendjemandes Ambitionen entgegenzukommen. Absolut ohne Zukunft sind Versuche, auf Russland Druck auszuüben und es zur Aufgabe seiner Werte, von Wahrheit und Gerechtigkeit zu zwingen.

Ich gestatte mir einen Exkurs in die jüngere Geschichte. Als Bedingung für die Aufnahme von diplomatischen Beziehungen mit der Sowjetunion im Jahr 1933 forderte die Regierung der Vereinigten Staaten von Moskau Garantien für die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der USA und Verpflichtungen, keine Handlungen zur Veränderung des politischen und sozialen Systems Amerikas zu unternehmen. Damals fürchtete man in Washington das Revolutionsvirus und solche Garantien wurden in den Beziehungen zwischen Amerika und der Sowjetunion festgelegt. Vielleicht ist es sinnvoll, zu diesem Thema zurückzukehren und die damalige Forderung der amerikanischen Regierung universell zu stellen. Warum sollte keine Deklaration der Generalversammlung über die Unzulässigkeit einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten von souveränen Staaten angenommen werden, über die Nichtanerkennung von Staatsstreichen als Methode zum Machtwechsel? Es ist an der Zeit, aus der internationalen Kommunikation Versuche des illegalen Drucks der einen Staaten auf andere völlig auszuschließen. Die Sinnlosigkeit und die Kontraproduktivität von einseitigen Sanktionen sind am Beispiel der amerikanischen Blockade Kubas offensichtlich.

Die Politik von Ultimaten, die Philosophie der Überlegenheit und der Dominanz entsprechen nicht den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts und treten in Widerspruch zu den objektiven Prozessen der Formierung einespolyzentrischen, demokratischen Weltsystems.

Russland fördert eine positive, vereinigende Agenda. Wir waren und werden immer offen sein für die Diskussion der schwierigsten Fragen, wie unlösbar sie zu Beginn auch scheinen mögen. Wir sind bereit, Kompromisse und einen Interessensausgleich zu finden und gegenseitige Zugeständnisse zu machen, jedoch nur dann, wenn das Gespräch ehrlich, respektvoll und gleichberechtigt ist.

Die Minsker Abkommen vom 5. und 19. September über einen Ausweg aus der Ukrainekrise, der Kompromiss über das Inkrafttreten des Assoziierungsabkommens zwischen Kiew und der EU sind gute Beispiele zur Nachahmung, ebenso wie die endlich verkündetet Bereitschaft Brüssels, in Verhandlungen über eine Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und der Zollunion aus Russland, Weißrussland und Kasachstan einzutreten, wie das Präsident Wladimir Putin schon im Jänner dieses Jahres vorschlug.

Russland tritt konsequent ein für die Harmonisierung der Integrationsprojekte in Europa und Eurasien. Die Ausarbeitung von politischen Richtlinien und Fristen für eine solche „Konvergenz der Integrationen“ wäre ein realer Beitrag zur OSZE-Arbeit zum Thema „Helsinki plus 40“. Zu einer anderen wichtigen Richtung dieser Arbeit sollte ein pragmatisches, entideologisiertes Gespräch über die militärpolitische Architektur im Euro-Atlantik-Raum gemacht werden, damit nicht nur die Mitglieder der NATO und der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit sondern alle Länder der Region, darunter auch die Ukraine, Moldawien und Georgien, sich in einer gleichen und unteilbaren Sicherheit fühlen und nicht vor die falsche Wahl gestellt werden: „entweder mit uns oder gegen uns“.

Es dürfen keine neuen Trennungslinien in Europa zugelassen werden, denn unter den Bedingungen der Globalisierung können sich diese Linien in eine Wasserscheide zwischen dem Westen und der übrigen Welt verwandeln.

Man muss ehrlich sagen: niemand hat ein Monopol auf die Wahrheit, niemand mehr ist imstande, die globalen und regionalen Prozesse den eigenen Notwendigkeiten unterzuordnen. Heute gibt es keine Alternative zur Bildung eines Konsenses bezüglich der Regeln für eine nachhaltige globale Verwaltung unter den neuen historischen Bedingungen und unter voller Achtung der kulturellen und zivilisatorischen Vielfalt der Welt sowie bei einer Vielzahl von Entwicklungsmodellen. Einen solchen Konsens zu jeder Frage zu erreichen wird schwierig sein, vielleicht auch beschwerlich. Aber die Erkenntnis, dass in jedem Staat die Demokratie die „schlechteste Verwaltungsform außer allen anderen“ ist, musste sich ebenfalls lange den Weg bahnen, bevor Winston Churchill nicht sein Verdikt fällte. Es ist Zeit, die Unausweichlichkeit dieses Axioms auch in internationalen Angelegenheiten zu begreifen, in welchen heute ein riesiges Demokratiedefizit herrscht. Natürlich müssen gewisse Staaten Jahrhunderte alte Stereotypen überwinden und sich von den Ansprüchen auf ewige Ausschließlichkeit lossagen. Aber einen anderen Weg gibt es nicht. Solidarische Bemühungen können nur auf den Prinzipien der gegenseitigen Achtung und der gegenseitigen Interessensberücksichtigung aufbauen, wie das zum Beispiel im Rahmen des UNO-Sicherheitsrats, der „Gruppe der Zwanzig“, der BRICS-Staaten und der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit geschieht.

Die Theorie über die Vorteile der kollektiven Arbeit wird durch die Praxis bestätigt: das sind der Fortschritt bei der Beilegung der Situation rund um das iranische Atomprogramm, die erfolgreiche Beendigung der chemischen Abrüstung Syriens. Bezüglich chemischer Waffen hätten wir übrigens gerne eine ehrliche Auskunft über den Zustand der chemischen Arsenale in Libyen. Wir verstehen, dass unsere NATO-Kollegen, welche dieses Land unter Verletzung einer UNO-Sicherheitsratsresolution zerbombten, die von ihnen geschaffene Willkür nicht „aufrühren“ wollen. Das Problem der unkontrollierten libyschen Chemiearsenale ist jedoch zu ernst, um vor ihm die Augen zu schließen. Ich denke, der UNO-Generalsekretär muss seine Verantwortung auch in dieser Frage zeigen.

Das Wichtigste ist heute, die globalen Prioritäten zu sehen und diese nicht zu Geiseln einer einseitigen Agenda zu machen. Bei den Vorgehensweisen zur Regelung von Konflikten ist höchst akut die Aufgabe von doppelten Standards notwendig. Insgesamt sind alle damit einverstanden, dass die Hauptaufgabe in der entschlossenen Bekämpfung der Terroristen besteht, welche immer größere Gebiete im Irak, in Syrien, in Libyen, in Afghanistan und in der Sahara-Sahel-Zone unter ihre Kontrolle bringen wollen. Wenn dem so ist, dann darf diese Aufgabe nicht ideologischen Schemen oder der Bestrebung von persönlichen Abrechnungen zum Opfer gebracht werden. Die Terroristen müssen, mit welchen Losungen sie sich auch immer bedecken, außerhalb des Gesetzes bleiben.

Dabei muss der Kampf gegen den Terrorismus natürlich auf der festen Basis des Völkerrechts aufbauen. Eine wichtige Etappe in diesem Kampf war die einstimmige Annahme einer Serie von UNO-Sicherheitsratsresolutionen, darunter unlängst zum Problem der ausländischen Terroristen. Versuche, gegen die Charta unserer Organisation zu handeln, tragen nicht zu einem Erfolg der gemeinsamen Bemühungen bei. Der Kampf gegen die Terroristen auf dem Gebiet Syriens muss in Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung geschehen, welche ihre Bereitschaft dazu klar zum Ausdruck brachte. Damaskus zeigte schon durch Taten seine Fähigkeit zur Kooperation mit der internationalen Gemeinschaft, als es seine Verpflichtungen im Rahmen des Programms zur Liquidierung der Chemiewaffen erfüllte.

Seit Beginn des „Arabischen Frühlings“ appellierte Russland, diesen nicht den Extremisten zu überlassen und eine Einheitsfront des Widerstands gegen die wachsende Terrorgefahr zu bilden. Wir warnten vor der Versuchung, praktisch jeden, der sich zum Feind Assads erklärte, zum Verbündeten zu nehmen: mögen das „al-Qaida“, „Dschabhat an-Nusra“ oder andere „Weggefährten“ eines Regimewechsels sein, darunter auch der „Islamische Staat im Irak und der Levante“, der jetzt im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Wie sagt man: „Besser zu spät als gar nicht“. Russland leistet nicht das erste Mal einen realen Beitrag im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ und andere Terrorformationen in der Region. Es erfolgen von uns umfangreiche Lieferungen von Waffen und militärischer Technik an den Irak, an Syrien und andere Länder des Nahen Ostens und Nordafrikas und wir werden weiterhin deren Anstrengungen zur Niederwerfung der Terroristen unterstützen.

Die Terrorgefahr erfordert eine komplexe Vorgehensweise, wenn wir ihre Gründe ausrotten und nicht dazu verurteilt sein wollen, nur auf ihre Symptome zu reagieren. Der „Islamische Staat“ ist nur ein Teil des Problems. Wir schlagen vor, unter der Ägide des UNO-Sicherheitsrats eine tiefgreifende Untersuchung der Bedrohungen von Extremismus und Terrorismus auf dem Gebiet des Nahen Ostens und Nordafrikas in ihrer Gesamtheit vorzunehmen. Eine komplexe Vorgehensweise setzt auch die Untersuchung von langjährigen Konflikten voraus, in erster Linie des arabisch-israelischen. Die Ungelöstheit des Palästinaproblems im Laufe vieler Jahrzehnte bleibt nach weit verbreiteter Meinung einer der Hauptfaktoren für die Instabilität in der Region und hilft den Extremisten bei der Anwerbung von immer wieder neuen Dschihadisten.

Ein weiterer, buchstäblich schreiender Bereich für die gemeinsame Arbeit ist die Vereinigung der Bemühungen zur Umsetzung der Beschlüsse der UNO-Generalsversammlung und des UNO-Sicherheitsrats für die Bekämpfung des Ebolavirus. Unsere Ärzte arbeiten bereits in Afrika. Geplant ist die zusätzliche Lieferung von humanitärer Hilfe, Medizintechnik, Medikamenten und Spezialisten für die Unterstützung des UNO-Programms in Guinea, Liberia und Sierra Leone.

Die auf den Ruinen des Zweiten Weltkriegs geschaffene UNO tritt in das siebzigste Jahr ihrer Gründung ein. Wir alle sind verpflichtet, das Jubiläum dieses Großen Sieges würdig zu begehen und dem Andenken an alle im Namen der Freiheit und des Rechts jedes Volks auf Selbstbestimmung des eigenen Schicksal Gefallenen die Ehre zu erweisen.

Die Lehren dieses schrecklichen Kriegs so wie auch der gesamte Verlauf der Ereignisse in der heutigen Welt erfordern, die Bemühungen zu vereinigen und einseitige Interessen und nationale Wahlzyklen zu vergessen, wenn es um die Bekämpfung globaler Bedrohungen für die gesamte Menschheit geht. Es darf nicht zugelassen werden, dass der nationale Egoismus über die kollektive Verantwortung die Oberhand erlangt.

Unsere Sonne brodelt ! Sonnensturm ist wahrscheinlich

In den letzten Jahren wurde schon öfter von den starken Ausbrüchen der Sonne berichtet.
Ab und an zeigen sich diese dann als sog. Polar-, oder Nordlichter (Aurora Borealis).

Astronomen warnen nun vor einem neuerlich zu erwartenden Sonnensturm der höchsten bisher gemessenen Kategorie. Ein gigantisch großer Sonnenfleck in den unsere Erde wenigstens 8 x hineinpassen würde ist zu erkennen.

Größenvergleich Erde - Sonnenfleckenregion vom 18.10.2014

Mehr darüber findet ihr bei Sonnensturminfo

REM

Sonntag, 19. Oktober 2014

Montag, 13. Oktober 2014

Ethikrat - Pro Legalisierung von Inzest

Nein, nein und nochmals nein --- Dies ist keine Satire !



Die schriftliche Stellungnahme des Deutschen Ethikrates findet Ihr hier Stellungnahme
Auf Seite 72 die Schlussfolgerung und Empfehlung.

Dazu möchte ich diesen Herrn zitieren:
Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen ein eigenes Ideal.
(1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Quelle: Nietzsche Nachgelassene Fragmente

Sonntag, 5. Oktober 2014

Frau Prof. Krone Schmalz über den Ukraine Konflikt, Russland, Putin und die Medienberichterstattung

Einige werden wohl dieses Interview schon gesehen haben.

Denen die es noch nicht gesehn haben leg ich es wärmstens ans Herz :



Ich wünschte wir hätten mehr verantwortliche und mutige Journalisten in den Mainstream Medien. Solange dies nicht der Fall ist müssen wir weiter wachsam auf das Berichtete achtgeben ;-)

Unsere kläglichen Versuche der Umwelt nachhaltig zu helfen ... oder wie definiert man "Verschlimmbesserung"

Sehr geehrte Leser meines Blog`s,

bei meinem täglichen Lesen der aktuellen politischen, ökonomischen und ökologischen Neuigkeiten, ist mir nachfolgender im Titel erwähnter Artikel aufgefallen:

Gut gemeint und doch geleimt !

Ich empfehle euch diesen Aufsatz zu lesen.

Kann mir denken, dass viele wohl mit dem Kopf nicken nachdem sie Ihn gelesen haben.

Herzlichen Dank an Konrad Kustos, der mit feiner Feder seinen Blog Lesern auf Chaos mit System immer wieder akute Problematiken aufzeigt.


Einen schönen Sonntag und eine gesunde neue Woche

REM

Freitag, 3. Oktober 2014

Muahahhahahaaaaa .. selten so gelacht

Nun kommt es ....................

Die SPD hat die Idee des Jahrhunderts.

Nachdem allgemeine Bestürzung über die geringe Wahlbeteiligung der Landtagswahl in Sachsen innerhalb der SPD um sich griff, präsentiert nun die Generalsekretärin Frau Fahimi die Lösung.

>> Nein noch nicht lachen .....<<

WAHLEN IM SUPERMARKT ODER AUF DER POST

>> Jetzt :-) <<

Damit will die SPD den politikverdrossenen NICHTWÄHLER an die Wahlurne locken.
Eine Arbeitsgruppe soll bis zum nächsten Parteikonvent in kommendem Frühjahr einen konkreten Vorschlag zum Thema "Die Urne kommt zum Wähler" erarbeiten.

Meiner Meinung handelt es sich hier um den klaren Fall einer Fehldiagnose und deren nachfolgendem falschen Therapieansatz.

Vielleicht gibt es in der SPD noch den einen oder anderen Politiker der des Lesens mächtig ist und soviel kognitive Fähigkeiten besitzt um evt. auch mal zuzuhören und nachzudenken.
Es könnte dann evt. die Chance bestehen, dass sich Verständnis einstellt und das Begreifen anfängt.

ES LIEGT NICHT AN DER ENTFERNUNG DES WAHLLOKALES sondern an der Politik und deren Personen die diesen- und noch viel weiteren SCHWACHSINN von sich geben.

finis

REM

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Hey Aldaarr mach ma chilling odder was guggst du?

Mir kennad ällas ausser Hochdeutsch - das behaupten die Baden Württemberger von sich :-D

Die derzeitige Umgangssprache in Deutschland wirkt auf mich jedoch eher wie ein Gemisch aus vielen Sprachen ohne grammatikalischen Aufbau, das Ganze gespickt mit vielerlei Anglizismen deren korrekte Bedeutung oftmals nicht wirklich passend erscheint.

Viele Leser (die sich noch an ihre Schulzeit erinnern können) werden mir sicher beipflichten, dass es für Kinder mit Dialekt erheblich schwieriger war und immer noch ist, Aufsätze in korrektem Hochdeutsch zu verfassen. Aber trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten konnten diese Defizite von den Meisten gemeistert werden.

Ist DEUTSCH uncool oder weniger gechillt?

Freilich - nahezu keiner kann sich diesen sprachlichen Abwandlungen entziehen denn wir hören und lesen es täglich - Neuigkeiten werden im Fernsehen (TV oder auch television) heute zu NEWS und der Warenverkauf preist mit dem unsäglichen for SALE die Ware an.

Der Frust packt mich dann, wenn derlei Anglizismen in gebrochenen Sätzen auf mich prasseln wie die Überschrift verdeutlicht.
Höchste Konzentration ist gefordert um das Kauderwelsch, das teilweise aus dem Kommunikationsorgan mancher Mitmenschen  gebellt wird, nicht misszuverstehen.

Geht es euch auch so??

Eine kleine Aufstellung von Anglizimen kann im Wiktionary nachgelesen werden > Anglizismen

REM

Dr. Uwe Krüger - Eine Doktorarbeit über den Einfluss der Eliten auf deutsche Journalisten

Ich möchte hier ein sehr informatives Werk empfehlen.
Die Publikationen von Dr. Krüger der Universität Leipzig widmen sich eines höchst brisanten Themas.

Auf einen Satz gebracht - wie steht es in Deutschland um den unabhängigen, objektiven Journalismus?

Hier der Link:
Universität Leipzig

Es ist schön zu sehn, dass es couragierte Akademiker gibt, die auch heikle Themen mit der gebotenen Ernsthaftigkeit angehen und beleuchten.

Das Buch "Meinungsmacht" Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten - Eine kritische Netzwerkanalyse, sei dabei ebenfalls wärmstens empfohlen.




















REM